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Die Geschichte:
Cannabis ist seit Beginn der aufgezeichneten Geschichte Teil der menschlichen Evolution. Im alten China wurde Cannabis als Medikament verwendet, einschließlich Ölen, Tinkturen und Zubereitungen auf Cannabisbasis. Hanf gilt als eine der frühesten domestizierten Pflanzen und als eine der ersten erfolgreichen Nutzpflanzen. Sein Ursprung ist nach aktuellem Stand der Wissenschaft auf Asien vor rund 11.500 Jahren zurückzuführen. Die damaligen Menschen verwendeten Hanf als Tauwerk, gewebte Kleidung und Papier, um nur einige zu nennen. Archäologische Untersuchungen haben ergeben, dass Hanfsamen und Öl in China als Lebensmittel verwendet wurden. Später, in der klassischen Antike, wurden an archäologischen Stätten in Ägypten Spuren von Hanf gefunden, und Hanf wurde auch von den Römern erwähnt. Hanf war über Generationen ein zentraler Bestandteil des Alltags.

Das Verbot:
Bis in die späten 1930er Jahre wurden Cannabis-basierte Medikamente wie Öle, Tinkturen und Präparate von amerikanischen Ärzten und Medizinern weltweit routinemäßig eingesetzt. Die unglückliche Verabschiedung des Marihuana Tax Act von 1937 beendete die Rolle von Cannabis als Medikament in den Vereinigten Staaten. Mit der Verabschiedung der Übereinkommen der Vereinten Nationen von 1961 und 1971 wurde Cannabis (einschließlich Hanf) in weiten Teilen der Welt verboten. Cannabis war früher ein Teil der US Pharmacopeia und wurde leider als akzeptiertes Medikament zurückgezogen.

Die Erkenntnis:
Mit Hilfe der Kernspinresonanzspektroskopie isolierte der israelische Wissenschaftler Dr. Raphael Mechoulam 1964 THC, um seine chemische Zusammensetzung zu bestimmen. Dr. Mechoulam wird daher die Entdeckung und „Isolierung“ von THC zugeschrieben. Dennoch hat der amerikanische Wissenschaftler Dr. Roger Adams die Struktur von THC schon früher abgeleitet und im Grunde genommen richtig verstanden. Darüber hinaus wurde Dr. Adams‘ Antrag auf ein Patent zur CBD-Isolierung bereits 1940 eingereicht und 1942 erteilt.

Der Aufschwung:
Marihuana wurde Mitte der 1960er Jahre populär. Unternehmerische Anbauer entwickelten einen hochkonzentrierten CBD-Stamm. Beim Rauchen gab es praktisch keine Auswirkungen, weshalb ihm der Name „Hippies Enttäuschung“ vergeben wurde. Die Unternehmer ließen sich nicht abschrecken, da sie der Ansicht waren, dass CBD in relativ hohen Konzentrationen in einer Hanfpflanze angebaut werden könnte und einen Mehrwert haben könnte, wenn es in Öle und Tinkturen extrahiert würde.

Aktuelles:
CBD Nahrungsergänzungsmittel kamen dann Mitte 2012 auf den Markt. Von 2007 bis 2011 wurden europäische Hanfpflanzen angebaut, wobei die CBD-Konzentrationen von Jahr zu Jahr zunahmen. Bis zum Herbst 2011 enthielten sie genügend CBD, um möglicherweise einen Nutzen zu haben. Die Ernte wurde geerntet, die Öle extrahiert (als Rohpaste) und schließlich in die USA exportiert. Die endgültigen Formulierungen wurden Mitte 2012 hergestellt und vermarktet.

UNTERSCHIEDE ZWISCHEN HANF UND MARIHUANA: Mehr Hintergrundwissen gibt's in meinen Vorträgen...

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CANNABIS ist der botanische Name der Hanfpflanze!